Bilder Rechte: www.dhamma-yoga.de
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Der YogaVidya Stil

 

Der Yoga Vidya Stil ist einer der populärsten, vielleicht der populärste der Yoga Stile im deutschsprachigen Raum. Er wurde begründet von Sukadev Volker Bretz, ist in den 1990er Jahren entstanden und entwickelt sich beständig weiter.

 

 

Was ist ein Yoga Stil?

Ein Yoga Stil ist eine Art, wie man Hatha Yoga übt. Es gibt heutzutage eine Vielzahl von Yoga Stilen.

 

Der Yoga Stil von Yoga Vidya

Der Yoga Vidya Yoga Stil fußt weitgehend auf der von Swami Sivananda und Swami Vishnu Devananda praktizierten Rishikeshreihe (siehe oben, Sivananda Yoga Stil); Sukadev hat jedoch einige Änderungen und Ergänzungen vorgenommen, wie zum Beispiel die, nach dem Sonnengruß (Surya Namaskar) noch eine Bauchmuskelübung einzufügen. Die Reihenfolge, die nach dem Yoga Vidya Yoga Stil unterrichtet wird, nennt sich Yoga Vidya Grundreihe. Die Abfolge Anfangsentspannung, Pranayama, Sonnengruß, Bauchmuskelübung, Asanas, Tiefenentspannung, eventuell kurze Meditation, Mantra & Om (plus Gruß an die Meister) ist auch bei diesem Yogastil geblieben.

Sukadev legt Wert darauf, einen authentischen indischen Yoga Stil zu unterrichten, bei dem die Schüler neben den Asanas auch Pranayama und Meditation praktizieren und mit den indischen Philosophiesystemen und Yogawegen und dem ethischen Hintergrund vertraut gemacht werden. In den Ashrams und Stadtzentren werden darüber hinaus auch Kirtans und Bhajans im Rahmen des Satsangs gesungen und Rituale wie Arati, Homa und Puja abgehalten. Die Sadhana-Praxis ist jedoch auch hier nicht konfessionsgebunden, sondern steht den Angehörigen aller Religionen offen, ganz im Sinne der Toleranz, die Swami Sivananda lehrte.

 

Für den Unterricht entwickelte Sukadev für seinen Yoga Stil sieben Grundregeln, die von den Yogalehrern in jeder Stunde beherzigt werden sollen:

Die 7 Unterrichtsprinzipen für den Yoga Vidya Yoga Stil

 
Sukadev unterrichtet mit Leidenschaft... und bewahrt trotzdem Gleichmut
  • 1. Aufbau auf der Yoga Vidya Grundreihe um maximale Wirkung auf allen Ebenen (körperlich, energetisch, geistig-emotional, spirituell) zu erzielen
  • 2. Anpassung an Zielsetzung und Zielgruppe
  • 3. Die Asanas werden gehalten (mindestens 10 Atemzüge)
  • 4. Betonung von Entspannung, Atmung, Konzentration, ständige Wiederholung im Unterricht
  • 5. Respekt vor der inneren Intelligenz der praktizierenden Schüler (Spürgenauigkeit, Entwicklung von Körperbewusstsein der Schüler durch entsprechende Ansagen)
  • 6. Der Yogalehrer unterrichtet mit Stimme, Händen und Füßen, Prana und Liebe
  • 7. Der Lehrer betrachtet sich selbst als Schüler, liebt die Schüler und die göttliche Kraft und fühlt sich als Instrument eines höheren Willens. Er praktiziert selbst, was er lehrt.

Für den Umgang mit Menschen mit besonderen Beschwerden gibt es weitere Grundsätze, die zu beachten sind.

 

Unterrichtskonzepte

Durch seine langjährige Erfahrung und die tiefen Einsichten, die Sukadev während seiner spirituellen Praxis gewinnen konnte, konnte er neben den normalen Unterrichtsreihen auch neue Konzepte für eine besondere Ausrichtung in seinem Yoga Stil entwickeln. Dazu gehören:

  • Yoga Vidya Grundreihe für Energie-Erweckung und -Harmonisierung (langes Halten mit Konzentration auf die Chakren);
  • Yoga Vidya Grundreihe für die Entwicklung von Geist und Psyche (auch hier langes Halten mit Affirmationen, Selbst-Befragung, Visualisierung);
  • Yoga Vidya Grundreihe für Flexibilität und körperliche Entwicklung (mit vielen Variationen und gelegentlichem Einsatz von Hilfsmitteln).

 

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